1. KiLa-Cup Nordwest: Es zählt der Mannschaftsgedanke

Bei herrlichem Sommerwetter hatte der SV Friedrichsfehn Jungen und Mädchen im Alter von sieben bis neun Jahren zum „KiLa-Cup 2021 Nordwest“ auf die heimische Sportanlage eingeladen.

Anlässlich seines 75-jährigen Bestehens rief der Niedersächsische Leichtathletikverband (NLV) einen Kinder-Leichtathletik-Cup ins Leben. Unter dem Motto „75 Jahre jung geblieben“ soll ein Wettkampfsystem eigens für die Kinder-Leichtathletik etabliert werden. Das Besondere an dem Wettbewerb ist der Teamgedanke. Insgesamt sechs bis elf Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2012, 2013 und 2014 eines Vereins absolvieren einen Vierkampf – bestehend aus den Disziplinen Hindernis-Sprintstaffel, Weitsprung-Staffel, Transportlauf und Drehwurf.

Den Auftakt dieser Cup-Serie, die bis Oktober in allen Kreisen Niedersachsens als Kreismeisterschaft ausgetragen werden soll, bildete in der letzten Woche der Kreis Oldenburg-Stadt. An diesem Wochenende folgten im Kreis Nordwest (Ammerland, Friesland und Wilhelmshaven) dem Aufruf die Vereine TuS Obenstrohe, TuS Wahnbek, LG Wilhelmshaven sowie der gastgebende Verein SV Friedrichsfehn mit drei Mannschaften. Die Wichtigkeit dieses Wettbewerbs wurde auch daran deutlich, dass der Vizepräsident Jugend des NLV, Jan Gutzeit vor Ort war. Nach einer kurzen Begrüßung durch Alf Decker führte Jan dann noch eine Ehrung durch: Judith Decker wurde vom NLV mit der Silbernen Ehrennadel für über 10-jähriges Ehrenamt ausgezeichnet. In seiner Laudatio wies Jan Gutzeit darauf hin, wie wichtig das Ehrenamt gerade in der aktuell schwierigen Zeit ist.

Danach waren die Kinder an der Reihe. Bei der Hindernissprint-Staffel ging es um das schnelle Überlaufen von Hindernissen in Form einer Pendelstaffel. Bei der Weitsprungstaffel wurde die Sprungkraft getestet. Es galt, innerhalb von drei Minuten möglichst viele Zonenpunkte für sein Team zu erzielen. Beim Drehwurf warfen die Kinder eine Ring aus einer ganzen Drehung heraus, der weiteste Wurf des Tages landete bei 20 Metern. Als Abschlussdisziplin stand der Transportlauf auf dem Programm. Es galt innerhalb von sieben Minuten möglichst viele Meter zurückzulegen und dabei Gummibänder zu sammeln. Aufgrund der niedrigen Inzidenzwerte waren auch einige Zuschauer zugelassen, die die Sportler gerade bei dem anstrengenden Transportlauf durch Klatschen anfeuerten. Zum Abschluss gab es eine Siegerehrung mit Urkunden, Medaillen, Erinnerungsarmbändchen und einer süßen Überraschung. Da es sich um eine Kreismeisterschaft handelte, durfte sich der Sieger, die erste Mannschaft des SV Friedrichsfehn, als Kreissieger feiern lassen. Als besonderes Präsent des NLV bekamen sie jeweils ein Funktionsshirt. Den zweiten Platz belegte die Mannschaft aus Wahnbek vor der zweiten und dritten Mannschaft des SVF, der LG Wilhelmshaven sowie dem TuS Obenstrohe. Der Ausrichter, die Kampfrichter (vielen Dank für Eure Unterstützung) und die Zuschauer waren begeistert von dem bunten Treiben und der sehr fairen Atmosphäre auf dem Sportplatz.